Ziele der Weiterbildungstreffen Jugendarbeit ZH
Knappe Beschreibung zu den Zielen, Methoden und Themen der Weiterbildungstreffen
Hintergrund
Im Kanton Zürich sind seit den späten Achzigerjahren laufend mehr Jugendarbeitende angestellt. Gegenwärtig sind rund 100 Personen, meist mit einem Teilpensum, in der kirchlichen Jugendarbeit tätig. Deren Bildungshintergründe waren seit jeher und sind noch heute äusserst divers. Nebst Abgängern von höheren Fachschulen und Fachhochschulen sind auch Absolventen aus Greiffensee und Aarau oder aus ganz anderen Ausbildungsgängen anzutreffen.
Die meisten Schulabschlüsse rüsten nur bedingt für die kirchliche Jugendarbeit wie sie in unserem Kanton anzutreffen ist. Ausserdem wandeln sich die Themen der Jugend sowie der Jugendarbeit dermassen rasant, dass mittels Weiterbildungstreffen auf Defizite und neue Entwicklungen eingegangen werden muss. Ausserdem zeigt sich bei den Jugendarbeitenden ein Bedarf an Austauschmöglichkeiten über die Gemeinde und die Region hinaus.
Aus diesen Gründen wurden in den späten Achzigern die Weiterbildungstreffen Jugendarbeit gestartet. Diese haben sich bis heute bewährt und sind je nach Thema nach wie vor sehr gut besucht.
Ziele:
- Die Jugendarbeitenden sind bezüglich Fachwissen auf dem neuesten Stand.
- Die Jugendarbeitenden kennen die neuen Entwicklungen der kirchlichen Jugendarbeit.
- Die Jugendarbeitenden sind mit spezifischen Arbeitsweisen der kirchlichen Jugenarbeit vertraut.
- Die Jugendarbeitenden pflegen einen Austausch der lokal zu Innovation führen kann und/oder die Arbeit in gemeinsamen, gemeindeübergreifenden Projekten begünstigt.
- Die Jugendarbeitenden haben durch die Weiterbildungstreffen Anerkennung, Wertschätzung und Motivation erhalten.
Drei Typen von Weiterbildungstreffen:
- Update: Themen wie Rechtsfragen, Drogen und Neue Medien werden in regelmässigen Abständen aufgenommen. Die Teilnehmenden erfahren den neusten Stand des Wissens.
- Develop: Themen wie "Junge Erwachsene", "rpg", "Leiterkurse" werden in einem Stadium aufgenommen, in dem es vielleicht erst erste Muster gibt und noch einiges unter Einbezug der Kompetenzen der Jugendarbeitenden gleich im Rahmen der Weiterbildung entwickelt werden kann. Es geht darum, Themen und Trends zu setzen.
- Know-how: Konkrete Konzepte und Handlungswissen wird vermittelt. Beispiele: Sexualpädagogik, Pace-Trainer, "Junge Erwachsene II", Suchtprävention, Schuldenprävention, etc.
Themenauswahl:
Die Themen werden primär nach dem Bedarf in der Praxis bestimmt. Sekundär nimmt die Fachstelle Themen auf, die erst schwach in der Luft liegen, die künftig jedoch relevant werden (Beispielsweise: junge Erwachsene, neue Medien, ...)
Ökumenische Weiterbildungstreffen
Jährlich wird ein Weiterbildungstreffen in Zusammenarbeit mit der Jugendseelsorge des Kantons Zürich durchgeführt.
Last modified 2006-09-01 11:25